
Bandmesserschneiden im Schaumstoff auf höchstem Niveau
Die CNC300 Steuerungslösung von ProCom Automation wurde speziell für Bandmesserschneidmaschinen und Konturschneidmaschinen entwickelt. Sie ermöglicht präzise Bahnplanung, kontrollierte Synchronisation von Messer- und Tischbewegung sowie eine materialspezifische
CNC Steuerung für Bandmesserschneidmaschinen und Konturschneidmaschinen

CNC300 ist eine Steuerungslösung für Maschinenbauer und Betreiber, die Bandmesserschneiden/Konturschneiden im Schaumstoff prozesssicher abbilden und in Serienprozesse überführen möchten. Die Steuerungslogik ist auf umlaufende und oszillierende Bandmesser sowie auf die typische Kombination aus Messer- und Tischbewegung ausgelegt.
Typische Materialien und Einsatzfelder
Primärfokus:
Schaumstoffverarbeitung (z. B. Matratzen, Polster, Verpackungsschaum, technische Schaumstoffe).
Verwandte flexible Materialien (maschinen- und werkzeugabhängig):
Gummi/Kautschuk, Neopren, Kork; ggf. auch Leder, sofern das Maschinenkonzept Bandmesserschneiden dafür vorsieht.
Anwendungsbeispiele:
- Matratzenindustrie und Bettwaren
- Polstermöbel und Interieur
- Verpackungseinlagen/Schutzverpackung
- Technische Schaumstoffe (z. B. Dämpfung, Isolation, Spezialanwendungen)
Die wichtigsten Vorteile der CNC300 Steuerung für Maschinenbauer auf einen Blick:
- Nesting und Routing mit ergoCAM zur optimalen Materialausnutzung und Schnittlinienerzeugung
- 2,5-D Schneiden
- Vollautomatischer oder manueller Materialtransport
- Automatisches Nachschärfen des Messers
- Messerführung außerhalb der Kontur
- Wiederaufsetzen nach Messerbruch im Material
- Automatisches Fixieren des Blocks
- Materialspezifische Geschwindigkeitssteuerung
- Integration in Fertigungsstraßen über OPC UA
- Job Queue zur Vermeidung von Stillstandszeiten
- OPC UA-Schnittstelle zur Erfassung von Betriebsdaten und zur Integration der Maschine in Produktionsprozesse
- Integriertes IIoT Produktions-Monitoring mit Clouver

„Mit ProCom haben wir einen Partner gefunden, der uns seit Jahrzehnten eine erstklassige CNC-Steuerungslösung liefert, die Evolution unserer Maschinen zuverlässig begleitet und engagiert unsere hohen Qualitätsziele mitträgt.“
Michael Tillmann, Fecken-Kirfel GmbH & Co. KG
In Aktion: Bandmesserschneiden mit der CNC300 Steuerungslösung
Schauen Sie sich die ergoCNC®-Steuerungslösung im Einsatz bei unserem Kunden an:

INDUSTRY 4.0 PARTNER
Fecken-Kirfel, Hersteller von Konturschneidmaschinen mit der CNC300 ProCom Automation Steuerung, bietet seinen Kunden jetzt komplementär einen einfachen und schnellen Einstieg in eine digitale Fertigung. Unkompliziert erhalten Sie dort als Betreiber von CNC-Schneidmaschinen die IIoT Produktions-Monitoring-Plattform Clouver von ProCom Automation direkt bei Fecken-Kirfel. Nutzen Sie die Vorteile, die eine gezielte Maschinendaten-Analyse mit sich bringen.
Häufig gestellte Fragen rund um Bandmesser-/Konturschneiden
Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen rund um das Thema Bandmesser-/Konturschneiden. Egal, ob es um die ersten Schritte, typische Anwendungen, technische Details oder Integration geht – hier erhalten Sie schnelle und verständliche Informationen.
Allgemeine Fragen zum Bandmesser-/Konturschneiden:
Was unterscheidet umlaufendes Bandmesserschneiden und oszillierendes Bandmesserschneiden?
Beide Verfahren beschreiben zunächst die Art des Schneidwerkzeugs und dessen Bewegung.
- Beim oszillierenden Schneiden bewegt sich das Bandmesser mit einer schnellen Hubbewegung (Hin- und Herbewegung). Die Oszillation kann je nach Maschinenkonzept mechanisch oder antriebstechnisch realisiert werden.
- Beim umlaufenden Bandmesserschneiden läuft ein in sich geschlossenes Bandmesser kontinuierlich umlaufend über Umlenkungen.
Was ist Bandmesserschneiden und welche typischen Anwendungen gibt es?
Bandmesserschneiden ist ein Schneidverfahren, bei dem ein umlaufendes oder oszillierendes Bandmesser Material trennt. Es wird in sehr unterschiedlichen Ausprägungen eingesetzt, zum Beispiel:
- Einfache Anwendungen: Ablängen, Besäumen, Spalten (gerade Schnitte / Schichttrennungen)
- Komplexe Anwendungen: Konturschneiden (2D-Konturen und – je nach Maschinenkonzept – auch komplexere 3D Formen durch mehrstufige Bearbeitung)
Welche Komplexität möglich ist, hängt vor allem vom Maschinenkonzept und der Bahnplanung/Programmierung ab – nicht allein vom Bandmesser als Werkzeug.
Welche Materialien eignen sich für Konturschneiden?
Konturschneiden ist vielseitig und wird – je nach Schneidverfahren und Auslegung – für eine breite Palette von Materialien eingesetzt. Typische Materialgruppen sind:
- flexible und feste Schaumstoffe (Weich-/Hartschaum)
- Gummi/Elastomere (z. B. Neopren, Kautschuk)
- Kunststoffe unterschiedlicher Dichte
- Kork und ähnliche Werkstoffe
- Filz, Textilien und textile Verbunde
- Kunstleder und vergleichbare flexible Flächenmaterialien
Welche Materialien gut funktionieren, hängt u. a. ab von Materialdichte, Struktur, Reibung, der Messergeometrie, dem Schärfzustand und dem Maschinenkonzept.
In welchen Branchen findet das Konturschneiden Anwendung?
Konturschneiden ist überall relevant, wo Teile aus Platten oder Blöcken in definierter Form hergestellt werden, z. B.:
- Matratzen- und Polstermöbelindustrie (Kontur dominiert)
- Verpackung und Schutzverpackungen
- Automotive (z. B. Dichtungen, Akustik-/Polsterteile)
- Bau/Isolierung
- Medizintechnik (je nach Material)
Ob eher einfache Zuschnitte oder komplexe Konturen dominieren, variiert je Branche und Produkt.
Was bedeutet „vertikal“ und „horizontal“ beim Schneiden?
„Vertikal“ und „horizontal“ beschreiben die Orientierung des Messers:
- Vertikales Schneiden: Das Messer steht senkrecht (vertikal) zu dem zu schneidenden Material.
- Horizontales Schneiden: Das Messer steht waagerecht (horizontal) zu dem zu schneidenden Material.
Wie der Schnitt entsteht, ist davon getrennt zu betrachten: Je nach Maschine bewegt sich entweder
- das Material relativ zum Messer (z. B. Tisch/Transport),
- das Messer/der Werkzeugträger relativ zum Material,
- oder beides kombiniert.
Was unterscheidet das Textilschneiden (Cutter) vom Bandmesserschneiden?
Der zentrale Unterschied liegt im Werkzeugkontakt und in der Wegplanung:
- Beim umlaufenden und oszillierenden Bandmesserschneiden ist das Messer kontinuierlich im Eingriff. Wenn das Messer ins Material eingefahren ist, muss der Prozess so geplant werden, dass man kontrolliert durch das Material navigiert und wieder ausfährt, ohne bereits geschnittene Teile zu beschädigen.
- Beim Textilschneiden (Cutter) kann das Messer typischerweise abgesenkt und wieder angehoben werden: Werkzeug positionieren → absenken → Kontur schneiden → anheben → zum nächsten Teil fahren.
Dadurch ist beim Bandmesserschneiden (insbesondere beim Konturschneiden) die Bahn-/Wegplanung oft eine wichtigere Randbedingung als bei vielen Cutter-Anwendungen.
Technische Fragen zur CNC300 Steuerungslösung von ProCom Automation:
Welche Vorteile bietet die CNC300-Steuerung beim Konturschneiden?
Die CNC300 ermöglicht eine hohe Produktivität, Prozesssicherheit und Schnittqualität beim Konturschneiden – insbesondere durch eine optimierte Wegplanung (Routing) für Konturzuschnitt mit umlaufendem und oszillierendem Bandmesser.
Welche speziellen Funktionen bietet die CNC300 beim Konturschneiden?
Die CNC300 zeichnet sich durch eine Vielzahl intelligenter Funktionen aus:
- Routing-Software:
- Gesamtwegplanung über alle zu schneidenden Teile (inkl. Ein- und Ausfahrbewegungen)
- Berücksichtigung der Restriktionen umlaufender Bandmesser (z. B. begrenzte Messerdrehung, notwendige Rückdrehungen an geeigneten Stellen)
- Ziel: kürzeste Wege, möglichst wenige Zusatzbewegungen, hohe Bearbeitungsgeschwindigkeit bei guter Schnittqualität
Routing wird auch bei anderen Verfahren eingesetzt, ist aber speziell für den Konturzuschnitt mit umlaufendem und oszillierendem Bandmesser besonders relevant.
- Nesting-Funktionen zur materialeffizienten Platzierung (als vorbereitender Schritt)
- Erweiterungen wie 2,5D-Schneiden (wo prozessseitig vorgesehen)
- Automatisches Nachschärfen mit langlebigen Schleifeinheiten
- Materialspezifische Regelung der Schnittgeschwindigkeit
- Job-/Auftragsverwaltung (z. B. Auftragslisten) zur Reduktion von Stillstandzeiten
- 3D-Visualisierung zur besseren Darstellung der resultierenden Endprodukte bei der Joberstellung und auch während des Bearbeitungsvorganges
- OPC UA-Schnittstelle zur Integration in übergeordnete Systeme
- Routing-Software:
Wie unterstützt die CNC300 die Integration in bestehende Produktionsprozesse?
Über die integrierte OPC UA-Schnittstelle kann die CNC300 nicht nur Betriebs- und Prozessdaten bereitstellen, sondern auch die Integration der Maschine in automatisierte Produktionsumgebungen unterstützen – einschließlich der Kopplung an Materialfluss-/Anlagenautomatisierung (z. B. übergeordnete Leitstände oder Liniensteuerungen).
Welche Unterstützung bietet ProCom Automation bei der Inbetriebnahme der CNC300?
ProCom Automation unterstützt Maschinenbauunternehmen dabei, Inbetriebnahme und Produktionsanlauf schnell zu ermöglichen – mit technischem Support und Know-how-Transfer. So können die Teams unserer Kunden Maschinen und Anlagen beim Endkunden zuverlässig in Betrieb nehmen und eine schnelle Produktionsaufnahme in dem Werk der Endkunden sicherstellen.
Kann die CNC300 individuell an Kundenanforderungen angepasst werden?
Ja. Die CNC300 kann durch modulare Erweiterungen und kundenspezifische Funktionsanpassungen erweitert werden. Anforderungen werden projektbezogen bewertet und – abhängig von Machbarkeit und Aufwand – umgesetzt.
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Yatai Ji
Key Account Manager
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